bozen schloss klebenstein
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Schloss Klebenstein

Das historische Gebäude ist nicht sehr bekannt, liegt aber am Anfang (bzw. Ende) der beiden bekanntesten Promenaden in Bozen.

Der Wohnturm von Schloss Klebenstein, ursprünglich Karnol genannt, stammt aus dem 13. Jahrhundert. Er wurde ehemals an der Wegkreuzung Bozen-Sarntal und Jenesien-Gries, Moritzing erbaut. Vorher führte an dieser Stelle eine Brücke über die Talfer, den Fluss, der aus dem Sarntal kommt.

Die Anlage wurde im Laufe der Zeit vom 14. bis zum 16. Jahrhundert immer wieder erweitert. Zu den Bauten gehören eine Kapelle, die kleine St. Anton Kirche, und einige Wohntrakte. Um 1900 erhielt die Burg unter den Herren von Schidmanns ihr endgültiges Aussehen. Es entstanden eine Ringmauer mit Schießscharte, ein Torkomplex mit Zinnen, ein zweiter Turm und ein viereckiger Pavillon. Heute bietet das Schloss einen abwechslungsreichen, originellen Anblick. Erst später wurde die Burg nach den Besitzern jener Zeit benannt.

Der Stadtteil Bozens, in dem Schloss Klebenstein steht, wurde nach der Kirche genannt, die dem Schloss angehört. Es ist einer der alten Teile der Stadt, zum Großteil noch im Grünen gelegen. Hier enden oder beginnen zwei schöne Spazierwege der Stadt: die Talfer-Promenade, auch Bozner Wassermauer genannt, und die St. Oswaldpromenade. Burg Klebenstein ist heute im Besitz von Familie von Aufschnaiter und wird auch von Mietern bewohnt.

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