RS terlan siebeneich greifenstein sauschloss
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Burg Greifenstein (Sauschloss)

Eine Begebenheit aus dem 15. Jahrhundert erklärt, wie die Ruine hoch über Siebeneich zu ihrem Beinamen kam

Oberhalb von Siebeneich im Etschtal, bereits zur Gemeinde Jenesien gehörig, thront Greifenstein. Die Ruine steht auf einem steil abfallenden Felsen am Rande des Tschögglberges: Es ist eine große Anlage, auch wenn dies vom Tal aus so nicht erkennbar ist. Eine Vorburg etwas unterhalb des Hauptbaus schützte die eigentliche Burg, die von den Herren von Greifenstein vermutlich im 12. Jahrhundert erbaut wurde. 1158 wurde sie erstmals schriftlich erwähnt und ein Jahrhundert später bereits zerstört. Im 14. Jahrhundert ging sie in den Besitz der Herren von Starkenberg über.

1423 belagerte Friedrich "mit der leeren Tasche" Greifenstein mehrere Wochen lang. Auch der Minnesänger Oswald von Wolkenstein befand sich damals auf der Burg, wo er ein Spottlied über die Angreifer verfasste. Schließlich ersannen sie eine List. Trotz ihres großen Hungers opferten sie ihr letztes Schwein und warfen es den Belagerern vor die Füße. Diese zogen enttäuscht ab: Greifenstein wurde als Sauschloss bekannt. Die Ruine wurde saniert und ist von Siebeneich aus in rund 1,5 Stunden erreichbar und gut zugänglich.

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