RS seeschloessl montiggl
RS seeschloessl montiggl

Seeschlössl

Wie ein verwunschener Platz aus einem Märchen präsentiert sich das Seeschlössl am Westufer des Großen Montiggler Sees.

Bei einer Wanderung durch das Frühlingstal oder um den Großen Montiggler See, in der Nähe des Schilfgürtels, kann man mitten im Wald einen romantischen schlossartigen Bau entdecken. Es handelt sich dabei um das Seeschlössl, das auf das 19. Jahrhundert zurückgeht.

Erbaut wurde es um 1888 von Josef von Zastrow, einem Gast aus Deutschland, dem auch der Ansitz Aichberg und beide Seen in Montiggl gehörten. Mit seinem mittelalterlichen Stil mit den Fenstern mit Spitzbögen passt es sich hervorragend in die Landschaft ein. Rund 15 Jahre später ging der gesamte Grund inklusive Seeschlössl in den Besitz der Gemeinde Eppan über.

Früher war das Seeschlössl ein beliebtes Bildmotiv, heute dient es vielen als Fotomotiv. Besonders Max Sparer (1886 - 1968) malte das Seeschlössl auf vielen seiner Bilder. Der Maler und Grafiker stellte sonst vor allem Tiroler Landschaften und die Bauern bei ihrer Arbeit dar, und präsentierte seine Bilder u.a. bei der Internationalen Kunstausstellung in Budapest (1930) und der Biennale in Venedig (1932). Er zog sich 1931 auf das Seeschlössl zurück und starb dort verarmt im Jahr 1968.

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