Leuchtenburg

Die Ruine der Leuchtenburg prägt das Landschaftsbild am Kalterer See.

Nicht sehr hoch über dem Kalterer See thront die Ruine der Leuchtenburg auf einem Hügel. Sie gilt seit jeher als Wahrzeichen für das Gebiet rund um den wärmsten See in den Alpen und steht bereits im Gemeindegebiet von Pfatten.

Die Leuchtenburg wurde wahrscheinlich um 1200 von den Herren von Rottenburg erbaut. Sie besitzt zwei Vorburgareale, ihr Hauptbau ragt turmartig in die Höhe. Zinnen schmücken ihn, und Reste eines Rundturms sind im Inneren erhalten. Der Hauptbau in Form einer riesenhaften Schildmauer ist eines der Merkmale der Leuchtenburg und wurde nicht gebaut, weil es notwendig war: Die Burg stand schon auf einer Anhöhe, die Angriffe von außen erschwerte. Der Bauherr zeigte mit dem beeindruckenden Schutzbau offensichtlich seine Macht. Zwei später gebaute Kernburgen sind im Inneren ebenfalls zu erkennen.

Die Leuchtenburg war lange Jahre im Besitz der Herren von Rottenburg, der Vögte und der Fürstbischöfe von Trient. Zur Zeit gehört sie den Grafen von Enzenberg. Seit 1610 ist die Leuchtenburg unbewohnt und war seitdem dem Verfall preisgegeben. Erst im 20. Jahrhundert wurden die Mauern haltbar gemacht, also konserviert. Man kann die Leuchtenburg leicht erwandern, der Weg folgt sogar teilweise dem alten Burgweg und ist auch für Kinder einfach zu bewältigen.

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