RS tramin kirche pfarrkirche turm
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Pfarrkirche Tramin

Die stattliche Kirche zu den Hl. Quiricus und Julitta ist für ihren Kirchturm bekannt, den höchsten gemauerten des Landes.

Auch Tramin hat seine Superlativen zu bieten, eine davon ist der Turm der Pfarrkirche, der mit seinen 86 m Höhe den höchsten gemauerten Kirchturm Südtirols darstellt. Die Geschichte der Pfarrkirche zu den Hl. Quiricus und Julitta geht auf das Jahr 850 n. Chr. zurück, damals eine Stiftung des Longobardengrafen Rodengo. Ende des 14. Jahrhunderts wurde der Chorraum mit seinen sechs eleganten Strebepfeilern (Presbyterium) errichtet. Das Langhaus mit den Seitenschiffen kam 1911 hinzu und ersetzte den einst schlichten einschiffigen Raum mit den vier Seitenkapellen.

Wertvolle Fresken schmücken den Innenraum der Pfarrkirche: Die gotischen Wandmalereien im Chor zeigen den Foltertod der Hl. Julitta und ihres kleinen Sohnes. Auch der gotische Hauptaltar ist ein Meisterwerk, eine Arbeit von Meister Klocker, Schüler des berühmten Michael Pacher. Er steht heute im Bayerischen Nationalmuseum in München. Das Altarbild von Martin Knoller (1789), einem bedeutenden Südtiroler Maler, ist über dem neuen Hauptaltar (18. Jahrhundert) angebracht. Daneben gibt es noch vier weitere Altäre: den Marien-, Josef-, Sebastiani- und Jakobusaltar.


Öffnungszeiten:
tagsüber geöffnet


Weitere Informationen:
Tel. +39 0471 860190, verwaltung.tramin@seelsorgeeinheit-tramin.org


Im Sommer 2020 könnte der Zugang noch gewissen Einschränkungen unterliegen.

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