Gries Quirein

Der bevölkerungsreichste und größte Bozner Stadtteil besteht aus dem alten Dorf Gries und der Siedlung Quirein.

Gries mit Quirein ist erst seit der Zeit des Faschismus, 1925, ein Teil von Bozen. Vorher war Gries ein eigenes Dorf, als Kurort international bekannt. Aus dieser Zeit stammt die beliebte Guntschna- oder Erzherzog Heinrich-Promenade. Südtirol wurde ein Teil Italiens und italienischsprachige Bürger siedelten sich vermehrt im Land an. Bozen wurde als Landeshauptstadt zu klein, da bezog man kurzerhand Gries mit in den Stadtplan ein. Gries ist der bevölkerungsreichste Stadtteil heute, befindet sich nordwestlich des Zentrums und ist von diesem durch den bei den Boznern sehr beliebten Talferwiesen-Park getrennt.

Das Benediktinerkloster Muri Gries und die dazugehörende Kirche, dem Hl. Augustinus geweiht, prägen den Grieser Platz. Der Bau war vor seiner Bestimmung, als Kloster zu dienen, Burg Gries und danach ein Augustinerchorherrenstift. Zum Stadtviertel gehören Fagen, Moritzing, St. Georgen, Guntschna, Sand, Quirein, ein Teil von Kaiserau und der alte Dorfkern von Gries. In Moritzing steht das Südtiroler Landeskrankenhaus. Auch das Siegesdenkmal als ein wichtiger Zeuge aus der Zeit des Faschismus, befindet sich in Gries St. Quirein. Viele bis damals noch landwirtschaftlich genutzten Flächen wurden mit Monumentalbauten, breiten Prachtalleen und Arkadengängen bebaut. Straßennamen wie Corso Italia, Corso della Libertà, Viale Duca d’Aosta oder Via Orazio beschreiben das Gebiet, in dem man die Zeugen der ital. Architektur in den 30er und 40er Jahren beobachten kann - genau zwischen der Bozner Altstadt und dem alten Grieser Dorfkern gelegen.

Empfohlene Unterkunft: Gries Quirein

  1. Hotel Post Gries
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