Perkeos Maschggra in Salurn

Die Salurner verstehen es, den Fasching zu zelebrieren - “Perkeos Maschggra” nennt sich die Überschrift während der Aktionen in der Faschingszeit.

Perkeo, der eigentlich Clemens Pankert oder Giovanni Clementi hieß, wurde 1702 in Salurn geboren. Im Jahre 1720 entdeckte ihn der pfälzische Kurfürst Karl III. Philipp und nahm ihn als Hofnarr mit nach Heidelberg, wo Perkeo bald zum Mundschenk ernannt wurde. Seine Aufgabe bestand unter anderem darin, die Weinfässer im adeligen Keller zu bewachen. Auf die Frage, ob er noch ein Glas Wein wolle, antwortete Perkeo immer mit der Frage: “Perchè no?” (Warum nicht?). Sein Spitzname stammt wohl von diesem wiederholten Ausspruch.

Perkeo und sein Gefolge übernehmen in der Faschingszeit die Herrschaft über Salurn. Ein eigenes Ritual, in dem der Bürgermeister dem fröhlichen Mann den Schlüssel des Gemeindehauses übergibt und am Faschingsdienstag wieder abnimmt, umrahmt die Salurner Fastnacht.

An einem Tag in der Hoch-Zeit des Faschings um 11.11 Uhr ist Schlüsselübergabe, am Faschingssamstag wird Hof gehalten und ein großer Umzug durch Salurn erfreut die Bürger. Am Faschingsdienstag bekommt der Bürgermeister von Salurn seine Schlüssel wieder zurück.

Der Perkeo-Umzug findet nur in den geraden Jahren statt.

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