Der Rosenmuskateller ist eine Mutation seines weißen Bruders und wurde ehemals aus Silzilien eingeführt. Er wird selten angebaut, da der Ertrag von Jahr zu Jahr fraglich ist. Außerdem wird der Wein wegen seiner Fülle und Süße nicht in großen Mengen genossen.
Im Anbau ist der Rosenmuskateller sehr empfindlich. Er muss lange an der Rebe hängen und ist zugleich für Fäule anfällig.
Die Traube ist mittel dichtbeerig und nicht allzu groß, die Beeren dunkelblau und klein. Ihre Schale ist dick. Das Aroma der Beere ist – wie kann es anders sein – von einem intensiven Muskatgeschmack geprägt.
Passend zum sizilianischen Ursprung schmeckt der Rosenmuskateller vollmundig, sehr süß und würzig. In jungem Zustand duftet er und schmeckt blumig. Er kann aber auch 4 bis 6 Jahre gelagert werden. Die Lagerung gibt ihm Eleganz, nimmt ihm aber gleichzeitig den typischen Duft.
Er passt perfekt zu Mohnstrudel und Krapfen oder anderen Mehlspeisen.
Serviertemperatur: 10 - 12°C