Eppan
Burgen, Schlösser und Ansitze prägen das Landschaftsbild von Eppan, Südtirols größter Weinbaugemeinde.
Bildergallerie: Eppan
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Das Gebiet rund um die Gemeinde Eppan gehört zur burgenreichsten Region und liegt eingebettet in Weinreben und Obstbäumen, nur wenige km von der Landeshauptstadt Bozen entfernt. Besonders Sehenswert ist Schloss Hocheppan, mit seiner schönen Burgkapelle. Im Sommer laden die Montiggler Seen zu einem erfrischenden Sprung ins Wasser ein. -
Die Südtiroler Weinstraße beginnt bei Nals und zieht sich über die Landeshauptstadt Bozen durch das Überetsch und Unterland bis nach Salurn. Das Gebiet umfasst in etwa 90% der Südtiroler Weinproduktion, mit typischen Weinsorten wie Merlot und Lagrein oder auch Weissburgunder und Ruländer. Außerdem, die Südtiroler Weinstrasse ist die älteste Weinstrasse Italiens. -
Burg Hocheppan, zwischen 1125 - 1130 vom Grafen Ulrich II erbaut, befindet sich oberhalb Missian, einen Ortsteil der Gemeinde Eppan. Damals galt Schloss Hocheppan als mächtigste Burg im ganzen Lande. Besonders sehenswert ist die Schlosskapelle mit ihren Fresken, die zu den ältesten des gesamten Alpenraumes zählen. Im Inneren des Schlosses befindet sich ein Burgschenke, die sie mit typischen Gerichten und Brettljausen verwöhnt. -
Eine ganz besondere Atmosphäre erwartet Besucher an den beiden Montiggler Seen mitten im Wald in Eppan. Felsen und Bäume säumen das Ufer, die Landschaft mutet märchenhaft an. Die Seen liegen in einem 100 ha großen Naturschutzgebiet. Aus der Luft können wir ihre besondere Einbettung in eine dieser vielseitigen Landschaften Südtirols erkennen. -
Der “Dom am Lande”, Pfarrkirche des historischen Weindorfes St. Pauls, aus einer außergewöhnlichen Perspektive. -
Die Schlossruine Boymont, eines der drei Ziele der bekannten “3-Burgen-Wanderung” bei Eppan, einmal aus der Vogelperspektive. -
Dieser Blick von oben ermöglicht eine atemberaubende Sicht auf eine vielfältige Kultur- und Naturlandschaft: Golfspieler zwischen mittelalterlichen Schlossmauern und einer herbstlichen Umgebung regen an zum sportlichen Mitmachen. -
Auf den Spuren eines Brauches, der in Südtirol schon eine lange Tradition hat und auf einen bestimmten historischen Moment in der Geschichte zurückgeht. -
Rot, violett und weiß, so weit das Auge reicht. Rund 18.000 Hektar Apfelplantagen erblühen in Südtirol jeden April wieder neu. Gleichzeitig wird in vielen von uns die Lust geweckt unser Fahrrad aus dem Keller zu holen. Auch wir vom Peer tv Team haben uns auf den Weg gemacht, die Apfelblüte radelnd von Nals bis Kaltern zu erleben. Und haben dabei erfahren, wie angenehm und dennoch sportlich, das mit einem der neuen E-Bikes ist. -
Die Obstblüte im April läutet den Frühling in Eppan ein. Im Bild Ansitz Kreithof. Foto: EMS, © Peer -
Grüne Frühlingslandschaft in den Weinbergen hinter dem Gleifkirchlein. Foto: AT, © Peer -
Hunderte von Ansitzen und Schlössern machen Eppan zum “Burgendorf” Südtirols. Im Bild Schloss Englar. Foto: AT, © Peer -
Die Weinlandschaft um Eppans Dörfer liegt unter dem Mendelkamm mit dem markanten Gipfel des Gantkofel. Foto: AT, © Peer -
Wer hinauf auf den Gantkofel wandert, kann auf Bozen und die Orte Eppans hinunterblicken. Im Hintergrund die Dolomiten. Foto: AT, © Peer -
Auch einfachere Wanderungen können etwas tiefer durch die Wälder der Mendel unternommen werden. Foto: AT, © Peer -
Ein beliebtes Ausflugsziel sind auch die Montiggler Seen - hier kann man auch baden. Foto: AT, © Peer -
Der barocke Kirchturm von St. Pauls in Eppan wurde auch schon als “der Stolz Tirols” bezeichnet. Foto: AT, © Peer -
Die kleine St.-Anna-Kirche in Eppans Hauptort St. Michael. Foto: AT, © Peer -
Eppaner Herbstlandschaft mit der Kapelle von Schloss Englar. Foto: EMS, © Peer
Das Gebiet von Eppan umfasst folgende Orte: St. Michael, St. Pauls, Girlan, Montiggl, Unterrain, Frangart, Missian, Perdonig und Gaid. Ein eigenes Dorf namens Eppan gibt es nicht. Im Volksmund versteht man unter “Eppan” meist den Hauptort St. Michael. Die große Marktgemeinde liegt auf 200 bis 1.800 m ü.d.M. und zählt heute etwa 14.000 Einwohner.
Der Weinbau steht bei den Landwirten der Gegend im Vordergrund. Entsprechend geprägt ist darum auch die Landschaft. Sehr viele Weinberge und manche Obstwiesen umgeben die Gemeinde. Eppan steht an den Hängen der Mendel, teils auf Moränenhügeln aus der letzten Eiszeit (Würm-Eiszeit). Archäologische Funde aus der Bronzezeit und dem Mittelalter zeugen von der frühen Besiedelung der Gegend. Es wird vermutet, dass der Name der Gemeinde von einem römischen Gutsbesitzer mit dem Namen Appius stammt. Einer seiner Wohnorte stand vermutlich in St. Pauls.
Die zahlreichen Burgen, Schlösser und Ansitze im Ort prägen die Landschaft und auch die einzelnen Ortsteile. Sie geben Anlass, sich kulturell zu interessieren. Viele Schlösser kann man im Rahmen einer Wanderung “erobern”, andere dürfen besichtigt werden. In manchen werden auch Konzerte oder Theater angeboten. Ein weiterer Anziehungspunkt sind die Montiggler Seen und der geschützte Montiggler Wald. Sie gelten als Naherholungsziel für die Stadt Bozen, Wanderer finden hier interessante Wege und Ziele. So könnte man noch über Schloss Sigmundskron, die drei Burgen und viele weitere Sehenswürdigkeiten erzählen, doch davon mehr in den folgenden Artikeln.
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St. Michael ist der Hauptort der Gemeinde Eppan und liegt zentral auf 411 m Meereshöhe. mehr
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Einer der schönsten Orte Eppans ist St. Pauls mit seinem imposanten Dom auf dem Lande. mehr
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Der Ort Girlan (435 m ü.d.M.) liegt auf einem Plateau und ist sehr sonnenverwöhnt. mehr
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Montiggl nennt sich das kleine Dorf am Großen Montiggler See. mehr
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Unterrain grenzt an die Gemeinde Andrian und liegt an der nordwestlichen Grenze Eppans. mehr
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Das Dorf Frangart liegt unter Schloss Sigmundskron, wo sich Reinhold Messners Bergmuseum befindet. mehr
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Ein sehr idyllisch gelegener Ort zwischen St. Pauls und Unterrain ist Missian. mehr
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Perdonig ist eines der Bergdörfer Eppans und liegt auf dem Weg nach Gaid. mehr
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Wer die Abgeschiedenheit und viel Natur sucht, ist in Gaid am richtigen Ort. mehr