Terlan Burg Neuhaus

Burgruine Neuhaus

Die Burgruine Neuhaus wird nach der Landsherrin Margarethe Maultasch Burg Maultasch genannt.

Im Jahr 1228 wurde die Burg zum ersten Mal schriftlich erwähnt, war laut Erzählungen der beliebteste Aufenthaltsort der Landesfürstin Margarethe Maultasch und wurde darum seit dem 19. Jahrhundert auch nach ihr benannt.

Oberhalb von Terlan liegt die Burg, die vom Etschtal aus kaum mehr zu sehen ist. Bis auf den Bergfried. Der ist sehr charakteristisch, innen vier- und außen fünfeckig ragt er - in seiner vollen Größe noch erhalten - in den Himmel. Anscheinend soll er im obersten Teil bewohnbar gewesen sein. Wenn man den Hügel besteigt, wo sich der Bergfried befindet, erkennt man die große Burganlage mit einigen Vorburgen, Ringmauern und einigen Schwalbenschwanzzinnen. Sogar ein Tunnel, der in den Berg gebohrt wurde, verbindet die Burg innen mit einem dazugehörigen Außenbau.
1382 bis 1559 war Burg Maultasch im Besitz der Herren von Niedertor, danach von 1585 bis 1733 waren die Adeligen des Geschlechts Wolkenstein-Trostburg die Besitzer auf Burg Neuhaus.

Die Grafen Enzenberg sorgten vor Kurzem für die Kosolidierung der Reste der Burg. Dabei wurde das Bauwerk sogar teilweise neu überdacht.

Die Sagen erzählen über Burg Neuhaus nicht gerade sittliche Dinge, auch über Margarethe Maultasch machten vor langer Zeit Erzählungen die Runde, die ihr nicht unbedingt schmeichelten. Nichtsdestotrotz steht über Terlan einer von vielen Zeitzeugen Südtirols, um den sich die interessantesten Sagen ranken.

Etwa einen Kilometer oberhalb von Terlan, auf der Straße nach Mölten, beginnt ein gemütlicher Wanderweg in Richtung Schloss Maultasch. Er ist sehr gut für Familien geeignet und bietet Bewegung, Information und spannende Abwechslung in Einem. Ein idealer Ausflug im Frühling und Herbst. Diesen Weg kann man auch mit Kinderwagen bewältigen. Er muss nur das letzte kurze Stück getragen werden. Die Burg selbst und die Aussicht von da oben ist für Groß und Klein sowieso ein Erlebnis.


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