Gegenüber Terlan, auf der anderen Seite der Etsch, liegt 285m über dem Meer das kleine 900 Seelen zählende Dörfchen Andrian. Auf 490 ha Fläche befinden sich 50 ha Weinberge, der Rest besteht aus Obstwiesen, Wald und bewohntem Land. Andrian gehört zu den kleinsten Gemeinden Südtirols. An den Berg geschmiegt ist es ein sehr ruhiger Ort, an dem man sich im mediterranen Klima des Süden Südtirols den nötigen Abstand vom Alltag holen kann.
Und wer doch mal mehr sehen und erleben will, kommt auch zum Zug: Die Landeshauptstadt Bozen und die Kurstadt Meran sind ganz nah!
Kastanienhaine, geschützte Eibenwälder, Mischwälder und so manche Burg oder Ruine säumen gut beschilderte Wanderwege. Die Radwege sind vor allem hier im Etschtal sehr gut ausgebaut. Ein wunderschönes Detail: Der Frühling taucht die Gegend bei Andrian in ein weißes Meer von Apfelblüten.
Ein Schwimmbad am Wald lockt vor allem Familien an, übersichtlich und teilweise schattig bietet es genau die passenden Voraussetzungen.
Es gibt einige Erklärungen dazu, wie der Name Andrian entstand:
> Andrian (Andrien): aus antraeanum, von antrum, d.h. rundes Tälchen oder waldige Grotte
> Oder: Andrianum stammt vom Personennamen Andrius
> oder vom Begriff des römischen Landgutes (praedium Andreanum), Andreas genannt.
Noch ein paar interessante Daten:
Die Kellereigenossenschaft Andrian ist die älteste in Südtirol. Ihr Gründungsjahr war 1893.
In Andrians Umgebung befinden sich geschützte Eibenwälder und ein Biotop, außerdem gibt es im Dorf den bekannten rot-violetten Porphyr.
Der erste Mai im Ort gehört seit Jahrzehnten den Radfahrern. Volksradfahren ist an diesem Tag angesagt.
Und zuletzt noch etwas für die Fans der volkstümlichen Musik: Vincent & Fernando, zweitplatzierte im Grand Prix der Volksmusik 2006 und immer vorne mit dabei, sind waschechte Andrianer!
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