In der reizvollen Landschaft an der Südtiroler Weinstraße haben – wie bereits geschrieben - die Reben schon vor Jahrtausenden ideale Voraussetzungen gefunden. Im Norden bilden die Alpen einen schützenden Wall vor extrem kalten Winden. Vom Süden her macht sich der milde mediterrane Einfluß bemerkbar.
Der Wein benötigt während der Vegetationszeit mindestens 15° C.
An die durchschnittlich 1.800 Sonnenstunden sorgen jährlich mit Temperaturmittelwerten von knapp 18 Grad Celsius (im Juli sogar manchmal 22 Grad Celsius) dafür, dass sich die Weinrebe und ihre Früchte hier im Süden Südtirols ausgesprochen wohl fühlen.
Durch diese besonders günstigen klimatischen Einflüsse gedeihen die Reben auf 200 m in Salurn, genauso wie auf 1000 m ü.d.M. in Fennberg!
Eine gute Verteilung der Niederschlagsmengen sowie lockere, gut durchlüftete und leicht erwärmbare Böden - vorwiegend Kalkböden und Ablagerungen von eiszeitlichen Moränen und von Flüssen - tragen zur hohen Traubenqualität bei.
Dies und noch viel mehr sorgt für den guten Geschmack und den entsprechenden Ruf der Südtiroler Weine auf dem italienischen Markt und im Ausland.
Die Kultur des Weinanbaus hat vor allem seit ca. 1905 in Südtirol Fuß gefasst. Seit damals haben es sich Kellereigenossenschaften und Weinbauern zum Ziel gemacht, qualitativ hochwertiges "Rohmaterial" und entsprechend aussagekräftige Weine zu produzieren.
An der Südtiroler Weinstraße stand bis vor kurzem der Anbau in Form von sogenannten Pergeln (Laube) im Vordergrund. Das Rebendach bietet Schutz vor allzu starker Sonneneinstrahlung und Hagel.
Die Drahtrahmenerziehung jedoch ist nun auch hier immer mehr im Vormarsch, denn sie ermöglicht den besseren Einsatz von Maschinen. Entlang einer Zeile von Metallpfosten werden Drähte gespannt, an denen die Reben emporwachsen. Die Drahtrahmen haben das Landschaftsbild rund um die Ortschaften an der Weinstraße stark verändert.
Urlaub auf dem Weinbauernhof
Die schönste Art zu genießen
Hallenbad, Ruhe, Panorama
Neu restauriert