Die Letzte Traubenfuhre

In Girlan wird jedes Jahr im Oktober der Abschluss der Ernte gefeiert.

Das Ritual hat Tradition: Mitte Oktober, wenn die meisten Trauben bereits in den Fässern liegen, wird noch eine letzte Fuhre wie ehemals mit einem alten Traktor auf den Dorfplatz von Girlan gebracht. Hier wartet eine alte “Torggl”, eine Weinpresse, auf die Trauben, die direkt vor Ort zu Most zerdrückt werden. Natürlich sind die den Zug begleitenden Bäuerinnen und Bauern gekleidet wie vor vielen Jahren, Sarner und Schurz (Wolljacke und blaue Schürze) gehören da auf jeden Fall dazu.

Auch ein Saltner begleitet das urige Gefährt. Der Saltner verteidigte ehemals die Weingüter vor Dieben und Vögeln. Diese Arbeit war saisonsbedingt und wurde vor allem von Studenten mit Würde und nach genau festgelegten Regeln durchgeführt. Jedes Jahr wird die Letzte Traubenfuhre mit einem neuen Spruch geschmückt, der von einem Künstler aus Eppan verfasst wird.

Zum süßen Most werden auch gute Weine und natürlich der “Suße” (neue, noch nicht vollends vergärte Wein) der Kellereien in Girlan und gebratene Kastanien, aber auch typische kulinarische Schmankerln aus dem Überetsch serviert.

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