Frühlingstal

Ein besonderes und nach dem Winter heiß ersehntes Phänomen findet man zwischen Eppan und dem Kaltern.

Mitten im Wald zwischen Montiggl und dem Kalterer See liegt ein kleines Tal, das in Sachen Flora ganz eigene Wege geht. Hier blühen die ersten Blumen schon Anfang März, manchmal sogar schon Ende Februar.

Das Tal liegt in einer sumpfigen Mulde und ist darum vor allzu harten klimatischen Bedingungen geschützt. Es ist nach Süden hin geöffnet und bekommt deshalb die ersten warmen Luftströme sofort zu spüren. Dementsprechend reagieren auch die Frühlingsboten und stecken sobald wie möglich ihre Köpfchen aus der Erde. Leberblümchen und Schlüsselblumen, Primeln und Märzenbecher machen das Frühlingstal zu einem bunten Publikumsmagneten. Die farbliche Kombination der violetten, weißen und gelben Blüten mit der Farbe der braunen Blätter vom Jahr zuvor hat ihren ganz eigenen Reiz.

Erlen und Kastanienbäume dominieren im Wald. Der Bach, der den Großen Montiggler mit dem Kalterer See verbindet, ist im Frühling gesäumt von einem Teppich von weißen Märzenbechern und gelben Primeln. Die Leberblümchen lugen in kleinen violetten Grüppchen aus dem Braun des Waldbodens hervor. Bitte beachten: Das Frühlingstal ist als Biotop ausgewiesen, das Pflücken der Blumen daher verboten!

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