Die ersten Nachweise des Pinot Grigio, wie der Ruländer auch genannt wird, gab es bereits im 14. Jahrhundert.
Die Traube ist mittelgroß und dichtbeerig, die Beeren selbst sind mittelgroß und – überraschender Weise – intensiv rot mit leicht grauem Einschlag. Die Schale ist eher dünn, was einen vorsichtigen Umgang mit der Sorte mit sich zieht.
Der Ruländer treibt eher früh aus und ist so anfällig für späte Frühjahrsfröste. Dafür hält die Rebe bei reifem Holz den Winterfrost sehr gut aus. Die Reben des Pinot Grigio sind eher empfindlich.
Der Boden, auf dem der Ruländer gedeiht, muss tiefgründig sein, nährstoffreich, frisch und feucht. Außerdem braucht diese Rebsorte sehr viel Wärme und Sonnenlicht.
Der Wein ist intensiv strohgelb. Der Alkoholgehalt des Tropfens kann ziemlich hohe Werte erreichen. Vollmundig und etwas dickflüssig in seiner Konsistenz wird der Ruhländer manchmal auch als Dessertwein angeboten. Der Geruch wird als blumig bezeichnet, der Geschmack als angenehm und weich. Ist die reife etwas fortgeschritten, erkennt man die Note von Honig und Nüssen.
Den Ruländer trinkt man vor allem in Kombination mit Pilzgerichten, Fisch und Meeresfrüchten. Manchmal wird er auch als Aperitif serviert.
Serviertemperatur: 11 bis 13 °C