Kreuzritter brachten den Wein von Vorderasien nach Burgund in Frankreich. Von hier aus eroberte der Weißwein die ganze Welt, wo er auf ungefähr einer Fläche von insgesamt 50.000 ha angebaut wird.
Die Traube ist dem Weißburgunder sehr ähnlich und eine der beliebtesten Rebsorten der Welt. Auch im Anspruch an Klima und Boden hat der Chardonnay ähnliche Bedürfnisse. Das heißt, der Boden muss fruchtbar sein und die Umgebung von vielen Sonnenstrahlen verwöhnt werden. Tiefgründige, kalkige und warme Erde ist also die Voraussetzung dafür, dass aus den Trauben des Chardonnay auch bester Wein werden kann.
Die Rebe des Chardonnay treibt früh aus, was unter Umständen zu Spätfrostschäden führen kann. Doch reifen die Trauben dafür auch als eine der ersten ab. Oft wird der Chardonnay in Barriquefässern ausgebaut, was seinem Gehalt sehr zugute kommt.
Der Wein ist meist trocken, frisch, fruchtig und besitzt oft hohen Alkoholgehalt. Er passt sehr gut zu Fischgerichten. Die kräftige und holzbetonte Version schmeckt auch zu Braten und intensiv schmeckenden Käsesorten.
Serviertemperatur: 10 bis 12°C