St. Peter-Basilika
In Altenburg stehen die Mauerreste der ehemaligen Kirche zum Hl. Peter mitten im Wald.
Sie soll eine der ältesten Kirchenruinen Tirols sein: Die Mauern von St. Peter sind heute die 7. besinnliche Station des Friedensweges, der von Kaltern durch den schönen Mischwald nach Altenburg führt. Der ruhige Platz, an dem die Kirche steht, wird von vielen Wanderern als Ort der Erholung geschätzt.
Die Kirche zu St. Peter soll im 4. Jahrhundert - zur Zeit der Christianisierung - vom Hl. Vigilius erbaut worden sein. Die Bauart ähnelt historischen Gebäuden in Aquileia und in Mailand. Man erkannte durch Grabungen den Platz des Altars und die Position der Reliquienkammer. Die Kirche zu St. Peter wurde bis zum Jahre 1782 genutzt und dann dem Verfall preisgegeben. Heute sind noch Fresken aus dem 13. Jahrhundert zu erkennen.
Etwas Besonderes ist die in den Felsen gemeiselte Vertiefung auf der rechten Seite, die als Opfer- oder Ruhestätte diente. Etwas hinter der Kirche erkennt man 10 schalenförmige Vertiefungen, die auf 3000 v. Chr. datiert wurden. Ihr Zweck ist nicht klar, sie könnten einer Beleuchtung oder als Teil einer Mühle gedient haben. Die St. Peter-Basilika ist vom Aussichtspunkt hinter der heutigen Kirche in Altenburg aus sichtbar und in nur 10 Minuten erreichbar.

